|
Dort, wo die Wege heute noch blind enden, kommen sie Aussichtspunkten gleich, die einen Blick auf einen unendlichen Dschungel aus Molekülen, Membranen und Zellen bieten, deren Nah- und Fernwirkungen, zumindest bei uns Menschen, sich zu dem verflechten, was wir letztendlich Seele nennen. Mit dem Buch will und kann nur eine Skizze, eine Wegeskizze, vorgelegt werden. Eine Art Lehrbuch zu schreiben, lag nicht im Sinn. Von der Diktion her ist das Buch so angelegt, daß für das Verständnis eine wissenschaftliche Allgemeinbildung ausreichen sollte. Jedenfalls war ich bemüht, den Leser nicht im Fachlatein versanden zu lassen. Sollte sich dennoch ein Nachschlagen erforderlich machen oder besteht der Wunsch nach mehr Information, wird auf die angegebene Literatur verwiesen. Die Kollegen vom Fach, vor allem die, in deren Forsten ich als Außenseiter gewildert habe, werden gebeten, mich auf Fehler und sonstige Unzulänglichkeiten hinzuweisen.
Das Buch hat Arbeit gemacht, die ich nicht allein leisten mußte. So danke ich allen Kollegen, insbesondere meinen Mitarbeitern vom Institut für Medizinische Neurobiologie der Otto-von-Guericke-UniversitätMagdeburg, die mit Hinweisen und Diskussionen förderlich waren. Herr Prof. Dr. med. habil. D. Ploog, Max-Planck-Institut für Psychiatrie inMünchen und Herr Oberarzt Dr.med.habil. W.Knorr (†) (Klinik für Neurologie und Psychiatrie der Magdeburger Universität) haben in dankenswerter Weise das Manuskript durchgesehen und mich fachlich beraten. Frau Helga Schünzel, Frau Julia Czerney und Frau Beate Zörner bin ich zu Dank verpflichtet für das Schreiben des Manuskriptes. Herrn K.Abel, der einige Zeichnungen angefertigt hat, gilt ebenfalls meine Anerkennung. Dem Glaser Verlag danke ich für die in jeder Hinsicht erfreuliche Zusammenarbeit. Magdeburg 1996, Gerald Wolf
(Prof.Dr.rer.nat.habil.Gerald Wolf, Institut für Medizinische Neurobiologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)
|